Bildergalerie > Berlin-Pankow
Zu folgenden Sehenswürdigkeiten sind hier Fotos und Informationen eingestellt:
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Schloss Schönhausen
Das Schloss Schönhausen im Stadtteil Pankow war früher Landsitz bedeutender preußischer Adelsfamilien und Sommersitz der Gattin Friedrich des Großen, Königin Elisabeth Christine. Nach dem Krieg war es Sitz des Staatsoberhauptes der DDR, die es ab 1964 als Gästehaus verwendet hat. Für diesen Zweck wurde der innere Schloßpark mit einer Mauer umgeben und durch Bepflanzung versucht, diese Mauer für die Gäste unsichtbar zu machen.
Seit Ende 2009 ist das Schloss nach Renovierungsarbeiten für Besucher wieder zu besichtigen. Meiner Meinung nach ist das auch lohnenswert, da man sich auf eine interessante Zeitreise begibt.
In der Nähe des Schlosses befindet sich ein unscheinbareres Haus. Hier fand von Dezember 1989 bis März 1990 der Zentrale Runde Tisch der DDR stattfand, der u. a. die ersten freien und demokratischen Wahlen vorbereitete. Im Juni 1990 fanden hier auch die "Zwei-plus-Vier-Verhandlungen" der vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs und der zwei deutschen Staaten statt. Im Ergebnis endete mit diesen Verhandlungen der Besatzungsstatus für Berlin und die Voraussetzungen für die Wiedervereinigung Deutschlands wurden geschaffen.

Übrigens:
Das Haus der "Zwei-plus-Vier-Verhandlungen" trägt am Eingang ein Schild mit der Aufschrift "Berlin". Warum an dem Haus vis-á-vis allerdings ein Schild mit der Aufschrift "Bonn" angebracht ist, habe ich nicht in Erfahrung bringen können - ich fand den Umstand aber etwas amüsant.
Für eine Nahaufnahme der Türschilder einfach die Maus über die Bilder mit den Türen bewegen.
Sowjetisches Ehrenmal - Schönholzer Heide   Seitenanfang
In Berlin gibt es zahlreiche Waldgebiete. Dazu zählt im Bezirk Pankow z. B. die Schönholzer Heide, in der man sich wunderbar erholen kann (siehe Bilder links).
Hier findet man auch eines von drei sowjetischen Ehrenmalen, die es in Berlin gibt (siehe Fotos rechts).
Im zweiten Weltkrieg fielen bei den Kämpfen um Berlin ca. 22.000 sowjetische Soldaten, die zunächst in Parks oder öffentlichen Plätzen bestattet wurden. Im Jahr 1945 wurde auf Befehl der roten Armee das Ehrenmal im Ü Tiergarten und 1946 auf Befehl des Militärrates im Ü Treptower Park und hier in der Schönholzer Heide errichtet. 1947 erfolgte die Umbettung der Gefallenen. Im Vorfeld der Wiedervereinigung 1990 wurde bei den sog. Zwei-plus-Vier-Verhandlungen zwischen den Siegermächten und den zwei deutschen Staaten der dauerhafte Erhalt vereinbart.
Schlosspark Buch - Schlosskirche Buch Seitenanfang
Zum Stadtteil Pankow gehört auch der Bezirk Buch. Hier findet man den Schlosspark Buch, in dem von 1607 bis 1964 auch ein Schloss gestanden hat. Wegen Baufälligkeit wurde es aber abgerissen und lediglich die Schlosskirche ist noch erhalten geblieben (siehe Foto links).

Auf den Fotos rechts seht ihr ein paar herbstliche Impressionen der von der Panke durchflossenen Parkanlage.
 
Heilanstalten Buch  Seitenanfang
 
Die Gebäude der Heilanstalten in Buch sind zwischen 1898 und 1930 entstanden und stehen seit 1977 unter sog. Ensembleschutz, d. h. sie genießen als Gruppe einem besonderen städtebaulichen Schutz bzw. Denkmalschutz. Zu Zeiten des Nationalsozialismus wurden hier zahlreiche Insassen der "Irrenanstalt" systematisch im Rahmen des "Euthanasie"-Programms ermordet. Nach Kriegsende wurden die Gebäude saniert, zum Teil weiter als Krankenhaus genutzt, einige Gebäude standen leer. Bis heute befinden sich hier Kliniken verschiedener Fachbereiche oder ein medizinisches Bildungszentrum. Einige Gebäude wurden in Wohnungen umgewandelt.
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